Elektrosmog
Studien

Wissenschaftliche Studien zu Elektrosmog

  Ingenieurbüro Ehmann
  Hauptstr. 137
  72186 Empfingen
  Tel.: 07483-9127150
  info@hilfe-elektrosmog.de

  Thomas Ehmann
  Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik
  Dipl. Wirt. Ing. (FH)
  M.Sc. Umweltwissenschaften
  Master of Mediation (MM)
  Elektrobiologe / Geobiologe
  Sachverständiger für
  Elektrosmog / EMF

                Impressum

Fruchtbarkeit, Spermienschädigung, Embryotoxität

Meo SA et al.:
„Wirkungen einer Mobiltelefon-Befeldung auf das Serum-Testosteron in Wistar-Albino-Ratten.“
Saudi Med J 2010; 31 (8): 869-873

Zusammenfassung der Studie: „Die Ergebnisse zeigten, dass eine Mobilfunke-Exposition für 60 Minuten pro Tag für die insgesamte Dauer von drei Monaten , im Vergleich zu der Kontrollgruppe , signifikant die Testosteron-Gehalte im Serum verminderte. Testosteron ist ein primäres männliches Geschlechtshormon – jede Veränderung der normalen Werte  könnte verheerend für die reprodutktive und allgemeine Gesundheit sein“.

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Chavdoula ED et al.:
„Vergleich der biologischen Wirkungen zwischen kontinuierlicher und intermittierender Exposition bei GSM 900 MHz Mobiltelefon- Befeldung: Nachweis von apoptischem Zelltod- Merkmalen“
erschienen in Mutat Res 2010; 700 (1-2): 51-61

„Die Ergebnisse zeigten, dass eine intermittierende Exposition das Reproduktionsvermögen verminderte und das Aktin-Zytoskelett-Netzwerk der Eikammern veränderte und dass diese Wirkung aufgrund von DANN-Fragmentierung zustande kommt. Intermittierende Expositionen mit 10 Minuten-Intervallen zwischen den Expositions-Sessions waren beinahe ebenso wirksam wie die kontinuierliche Exposition derselben Dauer, wohingegen sich die Fliegen bei längeren Intervallen zu erholen schienen und teilweise die o. g. Wirkungen der GSM-Exposition überwinden konnten.“
Anmerkung: Die Gene der Taufliege Drosophila sind den menschlichen Genen erstaunlich ähnlich. Deshalb dient die Taufliege als Modell für die Untersuchung der Embryonalentwicklung des Menschen.

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Panagopoulos DJ et al.:
„Die wirkung der Expositions-Dauer auf de biologische Aktivität der Handy-Befeldung“,
Mutat Res 2010; 699 (1-2): 17-22

Die Ergebnisse zeigten, dass das Reproduktions-Vermögen nahezu linear mit ansteigenden Expositions-Dauern, sowohl bei GSM 900 MHz- als auch bei DCS 1800 MHz-Befeldung, abnahm, was darauf hindeutet, dass kurzzeitige Expositionen bei diesen Befeldungen kumulative Wirkungen auf lebende Organismen haben. Zusätzlich zeigten diese Ergebnisse, dass bei denselben Expositions-Dauern und unter gleichen Befeldungs-Stärken die GSM 900 MHz-Exposition biologisch etwas aktiver ist als die DCS 1800 MHz-Exposition.”

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Kumar et al
:
„Der Einfluss von Mikrowellen-Exposition auf die Fertilität von männlichen Ratten“,
Fertil Steril 2011; 95 (4): 1500 – 1502


Die Ergebnisse zeigten in der exponierten Gruppe, im Vergleich zur schein-exponierten Gruppe, signifikante Veränderungen im Gehalt der reaktiven Sauerstoffspezies (Anstieg), der Histon-Kinase-Enzymaktivität (Abnahme), der apoptotischen Zellen (Zunahme) und dem Prozentsatz an G2-Phase/Mitose-Phase-Zellen (Abnahme) im Zellzyklus.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es eine signifikante Wirkung der Mikrowellen-Exposition auf die reproduktiven Parameter von männlichen Ratten gibt.”

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Panagopoulos DJ:
„Biologische und gesundheitliche Auswirkungen von Handy-Strahlungen“
Int J Med Biol Front 2009; 15 (1-2): 33-76

Wenige Minuten einer täglichen Mobilfunk-Exposition für nur wenige Tage verminderten signifikant die Insekten-Reproduktion um bis zu 60% (Experiment 2 mit dem modulierten Feld). Beide Geschlechter waren betroffen, aber die Weibchen stärker als die Männchen. Die Wirkung kam bei beiden Typen der digitalen Handy-Befeldung (GSM 900 MHz und DCS 1800 MHz) aufgrund von DNA-Fragmentierung in den Gonaden zustande.
Die GSM-Exposition war aufgrund der höheren Stärke unter gleichen Bedingungen biologisch aktiver als die DCS-Exposition. Die Verminderung des Reproduktions-Vermögens schien nicht-linear abhängig zu sein von der Befeldungs-Stärke, mit einem Spitzenwert für Stärken von mehr als 200 µW/cm² und einem Fenstereffekt bei rund um 10 µW/cm². Dieses Stärke-"Fenster" trat in einem Abstand von 20-30 cm von der Handy-Antenne auf.”

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Falzone et al.:
"Die Wirkung einer gepulsten 900 MHz GSM-Handy-Befeldung auf die Akrosom-Reaktion, die Kopf-Morphometrie und die Zona-Bindung von menschlichen Spermatozoen"
Int. J. Androl 34: 20-26, 2011

Ergebniss: Obwohl die hochfrequente elektromagnetische Feld-Exposition nicht nachteilig die Akrosom-Reaktion beeinflusste, hatte sie eine signifikante Wirkung auf die Spermien-Morphometrie. Zusätzlich wurde eine signifikante Verminderung der Spermien-Bindung an die Hemizona beobachtet. Diese Ergebnisse könnten auf eine signifikante Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf das Spermien-Fertilitäts-Potenzial hinweisen.”

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Kesari et al.:
„Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen-Exposition durch Handys auf das Reproduktions-Muster männlicher Wistar-Mäuse.“
Appl Biochem Biotechnol 2011; 164 (4): 546 – 559

Die Produktion freier Radikale nahm in der exponierten Gruppe signifikant zu. Die Ergebnisse zu den Enzymaktivitäten der Antioxidationsmittel, zum Malondialdehyd-Gehalt, zur Histon-Kinase, der Bildung von Mikronuklei und zum Spermien-Zellzyklus sind klare Zeichen eines Infertilitäts-Musters, was durch die Überproduktion der freien Radikale induziert wurde. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass hochfrequente elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen das Fruchtbarkeitspotenzial der Spermatozoen beeinflussen könnten.”

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Li DK et al.:
„Exposition bei Magnetfeldern und das Risiko schlechter Spermien-Qualität.“,
Reprod Toxicol 2010; 29 (1): 86 - 92

Es wurde ein zweifach erhöhtes Risiko für schlechte Spermien-Qualität bei den Teilnehmern beobachtet, die täglich für einen relativ langen Zeitraum (2,4 Stunden/Tag) bei Magnetfeldern über 0,16 µT exponiert waren, im Vergleich zu weniger stark exponierten Teilnehmern. Der Zusammenhang wurde weiter gestützt durch eine Dosis-Wirkungs-Beziehung (Gruppen 3 - 6) und einer verstärkten Assoziation nach einer Beschränkung auf diejenigen Teilnehmer, deren Messtag repräsentativ für einen typischen Tag in den letzten drei Monaten (der Dauer der Spermatogenese) war. Eine negative Korrelation wurde zwischen der Magnetfeld-Exposition und allen Spermien-Parametern beobachtet.
Die Autoren folgerten, dass einige Hinweise gefunden wurden, dass Magnetfelder einen negativen Effekt auf die Spermien-Qualität haben könnten.”

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